Berichte

Skilager Flims Laax 2012

Skilager Neuenkirch in Trin


Die Ankunft des Reisecars am Sonntag, 18. Februar brachte für eine Woche Leben ins verschlafene Dörfchen Trin. Doch noch bevor die Taschen ausgepackt und so der Grundstein für das grosse Chaos gelegt werden konnte, begaben wir uns an die Talstation in Flims. Von da an führte uns der Weg in die Höhe. Die über 50 Teilnehmer teilten sich auf vier Snowboard‐ und sieben Skigruppen auf und endlich konnten die ersten Kurven im Schnee gezogen werden. Der dicke Nebel führte die eine oder andere Gruppe zwar an der Nase herum und forderte den Orientierungssinn der Leiter, trotzdem fanden wir alle pünktlich den Weg zurück an die Talstation in Flims. Anschliessend erwartete uns ein Festmahl aus der Lagerküche und die ersten Gruppen traten ihren Abwaschdienst in der Küche an. Der restliche Abend wurde intensiv zum Kennenlernen und Koffern auspacken genutzt und das Lagerhaus wurde auf mögliche Verstecke für die Ausbeute aus dem Volg untersucht.

Am Montag begr üsste uns das Bündnerland bereits mit viel freundlicherem Wetter. So wurde jede Minute auf dem Schnee ausgekostet und schon der eine oder andere waghalsige Trick geübt. Bald war auch der Funpark vor der motivierten Truppe nicht mehr sicher. Der gelungene Tag wurde mit einem stimmigen Abendprogramm abgerundet. Mit Fackeln und heissem Tee zogen wir nach dem feinen Znacht los, und folgten der beleuchteten Route. An einem Feuer gab es ein kleines Dessert und man munkelt, die angezettelte Schneeballschlacht habe bei den Einen ihre Spuren hinterlassen...

Der Dienstag sollte der schönste Tag der Woche werden. Entsprechend motiviert liessen wir uns von den Gondeln in die Höhe tragen. Es war Parktag. Alle, die wollten, konnten über eine Schanze auf ein Luftkissen springen oder auf Boxen Tricks üben. Als Zuschauer konnte man an dem Tag viele gelungene Sprünge, wilde Drehungen, aber auch einige wenige Bauchlandungen beobachten. Auch auf der Piste wurde fleissig geübt. Die
Rennvorbereitungen f ür den nächsten Tag waren im vollen Gange. Zurück im Lagerhaus wurde auf das Ende der Fasnacht eingestimmt. Mit einem grossen Apéro, einem Hotdog‐,Hamburger‐ und Frühlingsrollenstand und vielen bunten „Göigle“ wurde bis zur Nachtruhe
die Uslumpete zelebriert.

Der Mittwoch sollte der Höhepunkt des diesjährigen Skilagers werden. Schon beim Frühstück machte sich vor allem bei den Leitern die Aufregung bemerkbar. Es wurde weniger gegessen und geredet als sonst (was vielleicht auch an den Wachssessions bis in die tiefe Nacht hinein liegen könnte). Bis um 14.30 Uhr musste man sich aber noch in Geduld üben, denn erst dann wurde die Rennstrecke freigegeben. Stürze gab es nur wenige, schnelle Fahrer dafür ganz viele. Während sich die Rennverantwortlichen am Abend zurückzogen und nicht schlecht staunten, als sie die schnellen Zeiten sahen, tobten sich die Kinder in der Turnhalle beim Massakerball aus. Es wurde gezielt, geschossen, gerannt und gestürmt, bis auch der Letzte müde wa r.

Am Donnerstag machte sich dann der anstrengende Mittwoch ein wenig in den Beinen und Köpfen bemerkbar. Die nicht mehr ganz so frisch aus der Wäsche schauende Meute liess sich vom Postauto nach Flims bringen. Zum letzten Mal wurden die Helme aufgesetzt, die
Skibrillen gerichtet und die Hügel bezwungen. Die Abfahrten fielen ein wenig langsamer und die Mittagspause ein wenig länger als gewohnt aus, trotzdem konnten nicht alle Stürze
verhindert werden und so musste teilweise schon am Mittag das Forfait erklärt werden.

Nach dem letzten, wieder sehr feinen Znacht wurde die Rangverkündigung mit Spannung erwartet. Anschliessend führten dann Thomas Gottschalk und drei attraktive Hollywoodstars souverän durch den Bunten Abend. Es wurde gewettet, mitgefiebert und gelacht und das Lager fand einen würdigen Abschluss. Die letzte Nacht fiel gewohnt schlaflos aus und das Packen, Aufräumen und Putzen am nächsten Tag wurde zur grossen Herausforderung. Socken und Unterhosen verloren dabei schn ell an Bedeutung und wurden einfach in den nächsten Koffer geschmissen (Sorry liebe Mamis!).

Ein letztes Mal verpflegte uns nach der grossen Anstrengung die Küche. Ein grosses Dankeschön an euch, Beni alias Küchenchef, Dubi und Conny alias Jasstrümpfe mit Sitzleder und Mariette alias Gummibären‐ und Pferdesalbeverwalterin! Mit Sack und Pack und wasserfesten Filzstiften begaben wir uns anschliessend auf die
Heimreise und hinterliessen bei den ganz Müden im Gesicht noch ein Andenken an die coole Woche. Wir freuen uns bereits, das nächste Lager im 2013 vom 3. – 8. Februar wieder mit so vielen motivierten Kindern und Jugendlichen durchzuführen!

Viele Fotos und die Rangliste vom Rennen sind unter www.scsn.ch zu sehen.


Text: Barbara Schnyder

 

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